Neue Fachrichtungen:

Onkologie & Endokrinologie
Dr. med. Prof. a.c. Andrea Bonetti
 

Onkologie

ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran

Sanitätsdirektor
Prof. Dr. Alfred Königsrainer

Franz-Innerhofer-Straße 2/4
39012 Meran

Hier sind wir

Mo – Fr: 8.00 -18.00 Uhr

T +39 0473 864333

Neuropsychologie
im St. Josef Meran

Das Gehirn ist der Ort, an dem die Fähigkeiten sich zu erinnern, aufmerksam zu sein, zu sprechen und zu denken, angesiedelt sind. Diese und andere Funktionen können infolge verschiedener neurologischer Schäden (Schlaganfall, Kopfverletzung, Tumor, Alzheimer, Parkinson usw.) beeinträchtigt sein. Die kognitive Gesundheit kann mit Hilfe der Neuropsychologie untersucht werden, einer Disziplin, die den Zusammenhang zwischen geistigen Fähigkeiten und der anatomischen Struktur des Gehirns untersucht.

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Dr. Daniele Orlandi

Nach dem Psychologiestudium an der Universität Padua hat Dr. Daniele Orlandi die Fachausbildung in Neuropsychologie an der Universität Mailand-Bicocca und an den Krankenhäusern von Bruneck und Bozen absolviert. Er hatte die Möglichkeit, seine Ausbildung am Max-Planck-Institut in Nijmegen (NL) und an der Universität von Birmingham (UK) zu vertiefen. Dr. Daniele Orlandi arbeitete in der Forschung mit dem Schwerpunkt der Identifizierung von Frühsymptomen der Alzheimer-Krankheit im Neuroimaging-Labor des IRCCS Fatebenefratelli in Brescia. Er war mehrere Jahre lang in einer Privatpraxis in Bozen tätig und behandelte Patienten mit neurologischen Defiziten. Für die internationale Initiative Brain Awareness Week hatte Dr. Orlandi die Rolle der Provinz- und Regionalkontaktperson. Aktuell ist er Dozent für den einjährigen Ausbildungskurs der Pflegehelfer.

LEISTUNGEN

  • Neuropsychologische Untersuchung: Bewertung des Gesundheitszustands der kognitiven Funktionen (Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache usw.) mit Hilfe spezifischer neuropsychologischer Tests. Auch das Auftreten von Verhaltens- und Gefühlsveränderungen wird bei der Befragung berücksichtigt.
  • Neuropsychologische Rehabilitation: Strukturierte Behandlung, die in der Lage ist, die beeinträchtigten geistigen Funktionen wieder herzustellen, die kognitive Reserve zu stärken, die persönliche Autonomie wiederzuerlangen und neue metakognitive Strategien zu erlernen, welche die Wiedereingliederung in das soziale und berufliche Gefüge erleichtern.
  • Kognitive Stimulation bei Demenz: Eine Intervention, die die aktive Beteiligung des Patienten an kognitiven Verhaltensübungen vorsieht, die das Alltagsleben nachahmen. Ziel der Sitzungen ist es, die Entwicklung der Krankheit zu verlangsamen, indem erhaltene und geschwächte kognitive Funktionen gestärkt werden.
  • Beratung und Unterstützung: Pflegende Angehörige von Menschen mit neurologischen Erkrankungen tragen eine schwere Last, die je nach den verbleibenden Fähigkeiten des Patienten variieren kann. Ziel der Beratung ist es, den Angehörigen bei ihren Pflegeaufgaben zu helfen und sie dabei zu unterstützen, so gut wie möglich mit ihren eigenen inneren Emotionen umzugehen.
  • Psychologische Sitzung: Ein Trauerfall, eine neue Diagnose, einschneidende Veränderungen im Leben, die Überwindung von Unentschlossenheit - all dies sind schwierige Momente, die mit Hilfe eines Psychologen und von Hilfsmitteln leichter bewältigt werden können.