ST. JOSEF Gesundheitszentrum

Sanitätsdirektor
Prof. Dr. Alfred Königsrainer



Meran, Franz-Innerhofer-Straße 2/4

Mo – Fr: 8.00 -18.00 Uhr

T +39 0473 864333

Bozen, Brennerstraße 2D

Mo – Do: 7.00 -17.00 Uhr

T +39 0471 1 555000

Neurologie

Das Fachgebiet der Neurologie widmet sich sämtlichen Erkrankungen des komplexesten Organs, dem Gehirn, sowie den damit verbundenen "Leitungsbahnen" wie dem Rückenmark und den peripheren Nerven. In der Neurologie bildet ein ausführliches Gespräch sowie eine gründliche körperliche Untersuchung die Grundlage für die Diagnosestellung. Bei Bedarf kann diese direkt im Ambulatorium um eine neurophysiologische Untersuchung (EMG/ENG) erweitert werden.

Im ST. JOSEF Gesundheitszentrum Meran - Bozen bieten wir eine umfassende neurologische Betreuung an, um die Gesundheit unserer Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Terminanfrage

Dr. med. univ.
Hannes Tischler

Nach der Promotion an der Medizinischen Universität Wien war Dr. med. univ. Hannes Tischler Assistenzarzt an der Abteilung für Neurologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg und an der Abteilung für Neurologie an der Universitätsklinik Innsbruck, wo er auch klinisch und wissenschaftlich in der Kopfschmerzambulanz tätig war. Von 2018 bis 2022 war er Oberarzt an der Abteilung Neurologie im Krankenhaus Meran.

LEISTUNGEN

  • Behandlung von Kopfschmerzerkrankungen aller Art
  • Migräne-Behandlung mittels Antikörper Migräne-Spritze
  • Behandlung von Symptomen und Krankheiten wie
    - Schwindel
    - Bewegungsstörungen (z.B. die Parkinson Erkrankung - “Schüttellähmung”)
    - Epilepsie
    - Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Demenzerkrankungen)
    - Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose)
    - Periphere Neuropathien (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
  • Radikuläre Schmerzsyndrome bei Bandscheibenvorfällen
  • EMG/ENG Untersuchung (Elektromyographie, motorische und sensible Neurographie), z.B. bei Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom, Polyneuropathie, Nervenverletzungen, usw.
  • Vorsorgeuntersuchungen und Beratung zur möglichen Prävention und Früherkennung neurologischer Erkrankungen, darunter insbesondere die Abklärung des kardiovaskulären Risikoprofils der Schlaganfallvorsorge

 

Dr. Hannes Tischler

Antikörper Migräne-Spritze

Weltweit leiden ganze 20% der Frauen und rund 8% der Männer unter Migräne. Betroffene der häufig auftretenden Kopfschmerzerkrankung sind erheblich in ihrer Lebensqualität belastet. Sie leiden unter verminderter Leistungsfähigkeit sowohl im Arbeits- als auch Privatleben. Aufgrund der quälenden Kopfschmerzen sowie weiterer Begleitsymptome wie Übelkeit werden oft Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte eingeschränkt. Besonders betroffen sind PatientInnen mit chronischer Migräne (mehr als 15 Tage mit Kopfschmerzen pro Monat), jedoch können auch seltenere Attacken (episodische Migräne) die Lebensqualität nachhaltig negativ beeinflussen, insbesondere wenn diese unzureichend behandelt werden. Bei 10-15% der Betroffenen kann es zu neurologischen Ausfällen vor Beginn der Kopfschmerzen kommen, der sogenannten Aura. Auch dies wird von vielen PatientInnen als sehr belastend erlebt.

Bei migränebedingter Einschränkung der Lebensqualität sollte die Einleitung einer medikamentösen Prophylaxe erwogen werden. Die modernste Therapieoption stellt eine Therapie mit einem Anti-CGRP Antikörper („Migräne-Spritze“) dar. Neben der meist sehr guten Wirksamkeit sind auch eine sehr gute Verträglichkeit und ein rascher Eintritt der Wirkung (meist bereits im ersten Monat) der Therapie hervorzuheben.

Vorteile der Migräne-Spritze:

  • Schnelle Wirkung
  • Geringe Nebenwirkungen
  • Langfristige Anwendung
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Abnahme der Einnahme von anderen Medikamenten

Kopf- und Gesichtsschmerzen

Im Laufe des Lebens leiden in Europa ungefähr sieben von zehn Personen zumindest vorübergehend unter Kopfschmerzen, womit diese zusammen mit den deutlich seltener auftretenden (jedoch sehr belastenden, z.B. Trigeminusneuralgie) Gesichtsschmerzen ein sehr häufiges gesundheitliches Problem darstellen.

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Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind ein weit verbreitetes Beschwerdebild und gehören neben Kopf- und Rückenschmerzen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten einen Arzt aufsuchen. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter deutlich zu, liegt bei jungen Erwachsenen nur bei knapp 2% um bei den über 65-jährigen auf mehr als 30% anzusteigen.

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