Geborgen in der Hoffnung

Glauben erfahren und Gemeinschaft erleben: dafür gibt es Platz. Wobei „Platz finden“ durchaus doppelt gelesen werden kann. Zeitlich, indem das Kirchenjahr im Heim gefeiert wird. Physisch finden Messe, Gebet und Meditation ihren Platz. Weil man Menschen in den Häusern der Deutschordensschwestern ganzheitlich betrachtet, gilt das Augenmerk dem ganzen Menschen, also Körper, Geist und Seele gleichermaßen. Neben Pflegen und Heilen gehört deshalb die Seelsorge zu den ureigenen Aufgaben des Deutschordens. Entsprechend – und auf eigenen Wunsch hin – werden Gäste, Angehörige und Mitarbeiter auch seelsorgerisch betreut.

 

Glauben leben und feiern

Dabei ist klar: Jeder kommt mit seinen ganz individuellen religiösen Überzeugungen und Bedürfnissen ins Heim, die von allen beachtet und respektiert werden. Wer möchte, kann mit den anderen Gästen und den Deutschordensschwestern die kirchlichen Festtage feiern. Und auch die Sakramente werden in ST. JOSEF gespendet.

Wie bereits erwähnt, hat der Glaube in ST. JOSEF zudem physisch seinen Platz, und zwar unter anderem in der vom Künstler Manfred Alois Mayr gestalteten Hauskapelle. Diese steht auf dem Dach des Kur- und Pflegeheims ST. JOSEF Meran und weist damit – auch sinnbildlich – nach oben. Hierher können sich die Gäste zurückziehen, in meditativer Stille in sich gehen und, wie Mayr es formuliert, „mit sich selbst und dem Urgrund des Seins in Kontakt kommen“. Die Kapelle ist also ein Ort der Stille, der Geborgenheit, des Schutzes. Vor allem aber ist sie ein Ort der Hoffnung.