Zahlreiche Vertreter*innen des Deutschen Ordens, der Gemeindeverwaltung und der Politik wohnten der Feier bei. Direktor Sepp Haller sprach von einem „Tag der Freude und des Dankes“ und erinnerte anerkennend an die Visionäre der ersten Stunde, Altprior P. Peter Lantschner, Rosa Franzelin, Landtagspräsidentin a.D., und an Andreas Fabi, den damaligen Direktor des Sanitätsbetriebes West, die das moderne Pflegeheim und später das Therapiebad mit nachhaltiger Tatkraft ins Leben gerufen hatten.
Bürgermeister Helmut Taber und Gemeindereferent Jürgen Zöggeler hoben das Engagement des Deutschen Ordens hervor und betonten: „Das Therapiebad ist eine Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bürger*innen – und das darf auch einmal etwas kosten.“ Zugleich unterstrich Taber, wie wichtig es sei, den Kindern wieder die Möglichkeit zu geben, nahe am eigenen Zuhause das Schwimmen zu lernen.
Landesrätin Rosmarie Pamer würdigte die Bedeutung des Projekts: „ST. ANNA ist mehr als nur ein Ort für Therapie und Erholung – es ist ein Ort der Begegnung und des Zusammenhalts. Genau solche Orte braucht unsere Gesellschaft, um Gemeinschaft zu leben.“
Mit einem Schmunzeln blickte Altprior P. Peter Lantschner auf die Anfänge zurück: „Es war nicht immer einfach, aber am Ende haben wir es geschafft. Und es erfüllt mich mit Freude, zu sehen, dass ST. ANNA wieder lebendig geworden ist.“
Nach der Segnung der Räumlichkeiten durch Prior P. Christian Stuefer und der Banddurchschneidung konnten die Gäste die modernisierte Anlage besichtigen.
Ein Blick in die Geschichte: Das ST. ANNA Pflegeheim Lana wurde von den Deutschordensschwestern bis 1981 als Altenheim genutzt. Nach der Schließung setzte sich die Dorfgemeinschaft mit großem Engagement für eine Wiedereröffnung ein. Dank der tatkräftigen Initiative von Altprior P. Peter Lantschner OT sowie der Unterstützung von Landesrätin Waltraud Gebert Deeg und Landtagspräsidentin Rosa Franzelin konnte vor 35 Jahren schließlich das Haus als modernes Langzeitpflegeheim eröffnet werden. Der Plan, das Altenheim durch ein Therapiebad zu erweitern, reicht in das Jahr 1987 zurück, 1998 konnte es erstmals eröffnet werden – dies wurde als ein regelrechter Meilenstein für die Bewohner*innen des Hauses und der Lananer Bevölkerung empfunden. In Folge der Corona-Pandemie musste das Bad im Frühjahr 2020 geschlossen werden. Die umfassende Wiederinbetriebnahme und sorgfältige Instandsetzung wurden vom Deutschen Orden in enger Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Lana unter Beihilfe der lokalen Raiffeisenkasse umgesetzt.
Zugänglichkeit und Öffnungszeiten: Das ST. ANNA Therapiebad steht der Bevölkerung nun wieder offen. Es bietet den örtlichen Schulen und Kindergärten die Möglichkeit, Wassergewöhnung und Schwimmunterricht vor Ort abzuhalten. Auch Sportclubs, Bildungseinrichtungen, Freizeitgruppen und Vereine können das Bad für ihre gesundheitsfördernden Aktivitäten nutzen.







































