Am Vormittag fanden sich die Gäste in der Kapelle im 3. Stock des Kur- und Pflegeheims ein. Provinzökonom Christoph Waldner OT hieß alle Anwesenden herzlich willkommen, darunter Hochmeister Frank Bayard OT, Prior Christian Stuefer OT,OberinSr. Erentraud Gruber,Sr. Consolata Mair, Althochmeister Arnold Wieland OT und Abt em. German Erd OCist. Ebenso begrüßt wurden die Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft: Landesrätin Rosmarie Pamer, Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, Stadtrat Stefan Frötscher,Ulrich Gamper, Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, und Lucia Attinà, Generalsekretärin der Gemeinde Meran. Ein herzlicher Glückwunsch galt zudem Deutschordens-Direktor Sepp Haller zu seinem Namenstag.
Die liturgische Feier, an der auch zahlreiche Heimbewohner*innen teilnahmen, stand ganz im Zeichen des heiligen Josef. Hochmeister Frank Bayard bezeichnete ihn in seiner Predigt als eine der stillen Gestalten der Bibel, die uns vorlebt, was es heißt, im Vertrauen auf Gott Verantwortung für andere zu übernehmen. So wie Josef sich fürsorglich um Maria und Jesus sorgte, erfüllen auch die Deutschordensschwestern ihren Auftrag der Pflege, Bildung und Obsorge, für den sie ursprünglich gegründet wurden – ungesehen, oft im Verborgenen, aber immer mit Liebe und einem Menschenbild, das von Gottes Nähe geprägt ist.
„Josef war kein Mann großer Worte, sondern ein Mann der Fürsorge. Seine Geduld, Treue und Verantwortung gegenüber den Menschen zeigen, was unser Ordenscharisma ausmacht. In Einrichtungen wie ST. JOSEF wird sein stilles Wirken Tag für Tag fortgeführt. Ob durch exzellente Pflege, ein Lächeln, ein gutes Wort oder bloße Nähe – hier wird das ‚Helfen und Heilen‘ des Deutschen Ordens täglich in die konkrete Wirklichkeit hinein neu buchstabiert“, betonte der Hochmeister.
Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgte die Gruppe Lierter 4-Xong.
Nach der Feier lud das ST. JOSEF zum gemeinsamen Mittagessen in die Mensana ein. Direktor Sepp Haller richtete seinen Dank an den Deutschen Orden und würdigte die Mitarbeitenden für ihr Engagement und die wertvolle Arbeit, die sie täglich in den Kur- und Pflegeheimen leisten. Anschließend ließ er es sich nicht nehmen, Landesrätin Rosmarie Pamer mit einem Blumenstrauß zu ihrem Geburtstag zu gratulieren.
Das ST. JOSEF Kur- und Pflegeheim wurde vor fünf Jahren, im Jahr 2021, eröffnet. Seitdem prägen christliche Werte, professionelles Pflegehandwerk und ein respektvolles Miteinander das Hausleben. Das Patrozinium am 19. März bietet nicht nur Anlass zu religiöser Andacht, sondern erinnert daran, dass die Fürsorge für Menschen im Zentrum des Handelns steht – inspiriert vom heiligen Josef und der langjährigen Tradition des Deutschen Ordens.







































