Die zweisprachige Messe wurde von P. Christoph Waldner OT zelebriert. In seiner Predigt richtete der Provinzökonom den Blick auf die heilige Anna und ihren Mann Joachim, die nach kirchlicher Überlieferung die Eltern Marias sind. Zwar fänden sich über ihr Leben keine Berichte in der Bibel, ihre Bedeutung für den christlichen Glauben sei jedoch bis heute lebendig. „Anna“ bedeutet Gnade, „Joachim“ steht für den, der erhebt – beides sei den Menschen zugesagt und Grund zur Freude an diesem besonderen Festtag. P. Christoph Waldner verwies auch auf die starke Verwurzelung der beiden Heiligen in der Gemeinde Lana: Gleich zwei Gotteshäuser sind der heiligen Anna und dem heiligen Joachim geweiht. Zudem finden sich in vielen Kirchen Darstellungen der sogenannten Anna selbdritt, die Anna gemeinsam mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuskind zeigen. Häufig wird Anna dabei als Lehrerin dargestellt, die Maria auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet – ein Bild, das sinnbildlich für die Weitergabe von Erfahrungen, Werten und Fürsorge von einer Generation an die nächste steht.
Gerade in einer Zeit, in der der Austausch zwischen Jung und Alt von großer Bedeutung sei, gewinne diese Botschaft neue Aktualität. Und so sei es auch kein Zufall, dass am Gedenktag der heiligen Anna seit einigen Jahren auch der Internationale Tag der Großeltern begangen wird – ein Anlass, die wertvolle Verbindung zwischen den Generationen in den Mittelpunkt zu rücken.
Mit einem persönlichen Dank an die Menschen, die das Haus täglich mit Leben und Geborgenheit erfüllen, schloss P. Christoph Waldner seine Predigt. Dabei würdigte er insbesondere Oberin Sr. Erentraud Gruber, Sr. Consolata Mair,Direktor Sepp Haller,Pflegedienstleiter Gianmaria Bissola sowie alle Pflegekräfte und Mitarbeitenden, die das ST. ANNA Pflegeheim Lana mit ihrer Fürsorge und ihrem Einsatz zu dem machen, was es ist: ein Zuhause für viele.
Nach dem Gottesdienst waren die Gäste zu einem geselligen Umtrunk eingeladen. Für die Heimbewohner*innen und ihre Angehörigen fand das Patroziniumsfest anschließend bei einem festlichen Mittagessen im Vigiliussaal seinen gemütlichen Ausklang. Natürlich durften auch die traditionellen Krapfen nicht fehlen – der süße Abschluss ist seit Jahren fester Bestandteil des Festtages und für so manchen ein ebenso liebgewonnener Höhepunkt wie die Feier selbst.





















