Angeleitet wurde das app-gestützte Brettspiel rund um Klimawandel und Nachhaltigkeit von den Mitarbeiter*innen der OEW (Organisation für Eine Welt) Brixen.
Jeweils eine Woche lang verhandelten, diskutierten und kooperierten die Jugendlichen auf spielerische Weise. Dabei ging es darum, selbst aktiv zu werden und die Welt durch konkretes und gemeinschaftliches Handeln mitzugestalten. Mit Verhandlungsgeschick, Empathie und Respekt – vor allem aber durch Kooperation – sollten Probleme auf unterschiedlichen Ebenen sinnvoll und effizient gelöst werden.
Das Weltklimaspiel beginnt im Jahr 2000 und endet 2100. Jede Spielrunde umfasst ein Jahrzehnt, in dem durch die Handlungsweisen der Spielenden Extremwetterereignisse, Umweltkatastrophen, soziale Krisen und Klima-Kipppunkte ausgelöst werden, die es dann wieder erfolgreich zu bewältigen gilt.
Ein besonderes Schulprojekt, das vielfältige Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung, Sozialempathie und strategisches Vorgehen fördert und vor allem das Bewusstsein stärkt, dass der Klimawandel uns alle betrifft – und nachhaltiges Handeln durch Eigenmotivation und Kooperation in durchdachten Schritten möglich ist. Am Ende waren sich die Schüler*innen einig: „Durch das gemeinsame Spielen sind wir als Klasse zusammengewachsen und haben erkannt, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie wirklich wollen“.






